Es spielt keine Rolle, ob du einen Welpen, einen jungen-, erwachsenen – oder alten Hund hast oder woher er kommt, denn alle Hunde können lernen. – Um lernen zu können, braucht es eine passende Lernumgebung. – Diese kann für jedes Trainingsziel eine andere sein. Zur weiteren Unterstützung ist ein Trainingsplan sehr hilfreich, damit man vor Augen hat, was und wie als Nächstes trainiert werden sollte.

Wann es sinnvoll ist, ein Gruppentraining zu besuchen und wann Einzeltraining mehr Sinn macht

  • Gruppentraining
    Du möchtest allgemeinen Grundgehorsam üben und hast kein spezielles Anliegen, dann ist das Gruppentraining gut für dich  geeignet. Hier übst du mit anderen Mitmenschen und ihren Hunden zusammen, z. B.
      • Grunderziehung bei allgemeinem Training ohne spezifische Wünsche
      • Hundesport
  • Einzeltraining
    Dein Trainer kann auf alle deine Fragen und Wünsche eingehen. Ihr erstellt gemeinsam eine Liste, was dein Hund in Eurem gemeinsamen Leben auf jeden Fall lernen muss und was dir noch wichtig ist. Neben der Grunderziehung kann auch am störenden Verhalten und an Verhaltensproblemen gearbeitet werden. Treten neue Fragen auf, können diese direkt besprochen und ins Training mit aufgenommen werden. Weitere Vorteile:
      • Die Trainingszeit kann der Aufnahmefähigkeit deines Hundes angepasst werden.
      • Der Trainingsort ist dort, wo du mit deinem Hund lebst und spazieren gehst.

Ein paar Beispiele für Alltagstraining im Einzeltraining:

  • das Alleinbleiben
  • Stubenreinheit
  • Autofahren
  • Stadttraining
Gruppentraining Hundeschule
  • Manchmal ist es auch möglich, sowohl Gruppen- als auch Einzeltraining für bestimmtes Verhalten zu kombinieren. Achte dabei darauf, dass die Trainer gleiche oder zumindest ähnliche Trainingstechniken anwenden.

Woran erkennst du, dass eine Hundeschule bzw. Gruppenstunde gut geführt wird?

  • Eine gute Hundeschule achtet darauf, dass nicht mehr wie 4-6 Teilnehmer in einer Trainingsgruppe und pro Trainer sind. Diese Anzahl an Teilnehmern kann man gut im Auge behalten, selbst wenn man jemanden etwas erklärt.
    Gibt es Fragen oder Probleme bei der Umsetzung, so bekommt der Trainer das mit und kann dir bei der Umsetzung helfen.
  • Positiv sind auch kleine ins Training eingebaute Theorieeinheiten. Es können auch ganze Theorieabende stattfinden, wenn ein Thema den Rahmen sprengt oder von der Gruppe ein spezielles Thema gewünscht wird.
  • Die Trainingstechniken und die einzelnen Trainingsschritte einer Übung werden genau erklärt. Somit bist du später in der Lage, selber Lösungen zu finden.

Schau dir eine Hundeschule, wenn möglich, immer erst einmal ohne deinen Hund an. Achte bei der Probestunde auf die oben genannten Kriterien und auf die Körpersprache der Hunde.
Schaust du dir eine Spielstunde an, achte darauf, dass diese vom Trainer angeleitet wird:

  • er schaut, dass das Spiel nicht kippt.
  • er unterbricht das Spiel immer mal wieder und baut Entspannungspausen ein.
  • er erklärt den Bezugspersonen, was die Hunde gerade machen.
  • er erklärt die Körpersprache der Hunde.
  • es finden immer mal wieder kleine Übungen beim und mit dem Besitzer statt.
Spiel unter Hunden

Woran erkennst du ein schönes und gutes Spiel?

Die drei wichtigsten Punkte um ein gutes Spiel zwischen Hunden zu erkennen:

1. die Körperbewegungen sind locker, weich und übertrieben, ebenso die Mimik

2. es ist nicht nur ein Hund der Gejagte, sondern es findet ein Wechsel statt

3. das Spiel hat kein Ziel

Hier ist eine Liste mit Dingen, die dein Hund und Welpe in seinem neuen Leben lernen sollte:

  • ohne Überforderung entspannt die Welt entdecken.
  • freundlicher Umgang mit anderen Hunden, Menschen und Tieren
  • verschiedene Arten der Belohnung
  • Stubenreinheit
  • das Jagdverhalten sollte in angemessenen Bahnen gelenkt werden
  • nicht alles zu fressen, was er findet
  • den entspannten Besuch beim Tierarzt. Dazu zählt auch, dass ihm beigebracht wird, sich gerne anfassen zu lassen.
  • ruhiges und entspanntes Warten
  • das Alleinbleiben zuhause
  • entspannt an lockerer Leine gehen
  • entspannt im Auto fahren
  • einen gut aufgebauten Rückruf
  • sowie im Alltag nützliche Basisübungen wie Sitz, Platz oder auf seine Decke schicken bzw. Boxentraining.
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